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Bennert-Journal - Dezember 2010

Die Bennert Gruppe

Themen dieser Ausgabe:

+++ Innovation: Schindeln aus dem Kartoffeldämpfer +++ Schwalbach – Betonsanierer beenden Mammut-Projekt +++ Besuch aus der City of champions +++ Baustellen schon winterfest? +++ Neueste Baustellen +++ Aufruf an alle Kraftfahrer +++ Lob für Steinmetze +++ Witz des Monats +++ Info an alle Mitarbeiter +++ Frohe Weihnachten +++

 

 

Fröhliche Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr!

Die Geschäftsleitung dankt allen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Innovation, Qualität und Zuverlässigkeit sind Schlagworte, für die Bennert bekannt ist. Unser neuer Kalender ist ein beredtes Zeugnis dieser Tugenden, die sich nicht ohne engagierte und motivierte Mitarbeiter über 20 Jahre aufrechterhalten lassen. Dieses Engagement wünschen wir uns auch für das kommende Jahr als Grundlage für die Stabilität unserer Firmengruppe in diesen bewegten Zeiten.

Ihnen allen Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

 

 

Innovation: Schindeln aus dem Kartoffeldämpfer

Die Bennert Gruppe

Im oberbayerischen Fischbachau arbeiten unsere Zimmerleute und Dachdecker derzeit an der Neudeckung der Haube des örtlichen Kirchturmes.
Das Bauwerk weist eine für das Alpen- und Alpenvorland typische Holzschindeldeckung auf.
Dabei stellt es eine große Herausforderung dar, die flachen Schindeln an die konkaven und konvexen Flächen der Turmzwiebel anzuarbeiten. Hierzu werden sie in einem zweckentfremdeten Kartoffeldämpfer gegart, bis die einzelnen Fasern eine ausreichend plastische Formbarkeit erreichen.
Anschließend kommen sie unter eine eigens hierfür angefertigte Presse, wo sie die Dachdecker in die jeweils gewünschte Krümmung biegen.

Die Bennert Gruppe

Schließlich werden sie mit kaltem Wasser abgeschreckt und montiert. Die Technik des Holzbiegens mit Dampf haben übrigens schon die alten Ägypter angewandt, um Planken für den Schiffsbau zu formen.

 

 

Schwalbach – Betonsanierer beenden Mammut-Projekt

Die Bennert Gruppe

Am 01. Dezember konnte die Baustelle überpünktlich – 12 Tage vor dem eigentlichen Vertragsende – übergeben werden. Mit knapp 1,4 Mio. € Umsatz gehören die Betonsanierungsarbeiten am S-Bahnhof und der Brücken zweifellos zu unseren größten Bauvorhaben in diesem Jahr.

Die Bennert Gruppe

Die Herausforderung bestand jedoch in der extrem kurzen Bauzeit von gerade einmal einem halben Jahr. So mussten sechs Wochen lang bis zu 40 Mann Tag und Nacht im Schichtbetrieb in jeweils drei Spritzkolonnen arbeiten, um den straffen Zeitplan einzuhalten.

 

Ein hohes Maß an Kompetenz und ein ausgeprägtes Organisationstalent bewies hierbei der Polier vor Ort, Herr Stefan Kranz, ohne dessen Engagement diese respektable Leistung vermutlich nicht hätte erreicht werden können.

 

 

Besuch aus der „City of champions”

Ende November hatten wir zwei Herren aus Boston zu Gast, Anthony Consigli, Präsident und Inhaber der gleichnamigen Firma und Marco Bader einer der Projektmanager des
US-amerikanischen Bauunternehmens. Die Firma besteht bereits seit mehr als 100 Jahren und wird nunmehr in vierter Generation geführt.
Ebenso wie Bennert kann Consigli mit hochrangigen Referenzen aufwarten, etwa dem Washingtoner Capitol oder der Harvard Universität. Bei einem Rundgang über einige ausgewählte Baustellen, so zum Beispiel die Jenaer Stadtkirche zeigten sich die beiden Bauunternehmer dennoch tief beeindruckt von der Qualität deutscher Handwerkskunst.
Die Gespräche verliefen sehr fruchtbar, und es besteht gute Aussicht auf eine eventuelle Zusammenarbeit von Consigli und Bennert an Bauprojekten in den Vereinigten Staaten.
Die Firmenleitung wird Ende Februar zu einem Gegenbesuch aufbrechen.

 

 

Lob für Steinmetze

Sehr positiv äußerte sich der Vertreter der Bayerischen Schlösserverwaltung,
Dr. Neumann, bei der Abnahme unserer Baustelle München, Residenz.
Die Arbeiten seien „… vorbildlich ausgeführt …“ worden.

Wir möchten diese Wertschätzung gerne an Sören Blankenburg, Peter Schieferdecker, Georg Richter, Lars Pechstein und alle weiteren Mitarbeiter weitergeben, die bei der steinrestauratorischen Fassadensanierung mitgewirkt haben. Alles in allem verlief das Bauvorhaben recht problemlos.

Lediglich ein paar Male mussten die Arbeiten kurzfristig eingestellt und die Baustelle geräumt werden. Der Grund: Hochrangige Politiker wie unsere Kanzlerin Angela Merkel und der russische Ministerpräsident Putin kamen zur Besichtigung der Schatzkammer, die in der Münchener Residenz untergebracht ist. Ihre Sammlung umfasst Arbeiten aus Bergkristall und Elfenbein, Kameen, Schmuck, Orden, Prunkschwerter, Pokale,
Herrscherinsignien und Tafelgeschirr aus der Zeit vom frühen Mittelalter bis zum Klassizismus und gilt als eine der kostbarsten der Welt.