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Fassadensanierung am neuen Justizzentrum in Gera

Im Zentrum Geras laufen seit Oktober 2008 umfangreiche Sanierungsarbeiten. Das Thüringer Justizministerium plant, ihre auf zwölf Standorte verteilten Geraer Justizbehörden auf dem Gelände des ehemaligen Post- und Fernmeldeamtes zusammenzuführen. Bei dem denkmalgeschützten Ensemble in der Schlossstraße 26 sind wir mit der Fassadensanierung zweier Gebäude betraut.

Die Bennert Gruppe

Die Schlossstraße markiert eine städteplanerische Zäsur zwischen den historisch gewachsenen Quartieren und den weitestgehend solitären Gebäuden der jüngeren Vergangenheit. Darunter befinden sich mehrere ungenutzte historische Bauten. So auch auf dem Gebiet des ehemaligen Post- und Fernmeldezentrums Gera. Hier werden seit Herbst 2008 insgesamt zehn Häuser für die neue Sammelstelle der Geraer Gerichtsbarkeit saniert. Wir sind dabei an der kompletten Fassadensanierung zweier Gebäude tätig.

Die Objekte aus dem 19. Jahrhundert sind geprägt von rotem Sand- bzw. weißlich gelbem Kalkstein. Vor allem das Gebäude der Post strahlt mit seiner stark gegliederten Fassade durch die Zweifarbigkeit der Gesimse einen Charme des Historismus aus.

 Elemente der Neorenaissance betonen insbesondere den Mittelrisaliten mit seinem dekorativen Uhrenabschnitt.

Hier haben inzwischen die Reinigungsarbeiten auf der über 1100 Quadratmeter großen Fassade begonnen. Das zweite Haus, ebenfalls in der Schlossstraße 26, präsentiert sich dagegen fast schon nüchtern. Das Rad der Zeit hat der Fassade aus der Gründerzeit bereits gründlich zugesetzt. Auf ca. 240 Quadratmetern Fläche sind hier inzwischen die Steinmetzarbeiten angelaufen.

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