© 2010 Bennert-Gruppe
|
|
|
deutschenglish

Bennert-Journal – Mai 2012

Die Bennert Gruppe

+++ Bennert übernimmt Korrosions- und Brandschutzsanierung am Dresdner Rathaus +++ Wochenbericht richtig ausfüllen +++ Info: Umzug nach Klettbach endgültig bestätigt +++ An alle Kraftfahrer: Reifen wechseln ! +++ Foto des Monats +++ Gemeinsam Geschichte gesichert  +++ Neueste Baustellen +++ Messe in Dallas erfolgreich +++ Sorgsamer Umgang mit Lieferscheinen +++ Runde Geburtstage +++ Info: Leistungen Techniker Krankenkasse +++ Gewölberekonstruktion in Weinkeller +++ Archäologische Grabungen im Hildesheimer Mariendom +++


Bennert übernimmt Korrosions- und Brandschutzsanierung am Dresdner Rathaus

13.000 Quadratmeter Gesamtfläche, ein 100 m hoher achteckiger Turm sowie ein sechsflügeliger, mit Sandstein verkleideter Baukomplex, der durch seine historisch bedingte Dreigliedrigkeit aus Neorenaissance, Jugendstil und Neobarock äußerlich geprägt ist:
So lässt sich wahrscheinlich am treffendsten das Bauwerk beschreiben, dem – wie vielen anderen auch – durch die ideologische Vernachlässigung des SED-Regimes schmerzhafte substanzielle Wunden zugefügt wurden. Im Jahre 1910 fertig gestellt, wurde dem Rathaus sein Antlitz durch die Bombenangriffe im Februar 1945 genommen und zerstört. Man entschloss sich, das Gebäude schrittweise bis 1964 wieder aufzubauen, womit man es auch ab diesem Zeitpunkt beließ. Was folgte, waren bis 1990 kleine Umbauten und Reparaturen. Selbst danach wurden nur spärlich einzelne Teilsanierungsmaßnahmen durchgeführt, um die Funktionalität wie z. B. Bürgermeister-, Verwaltungs- und Plenarbereiche zu erhalten. Mit einer Vielzahl an Landes- und Verwaltungsämtern gilt es als das wichtigste kommunale Gebäude Dresdens.

Massive Schädigungen der Bausubstanz machen eine Generalsanierung in allen Teilbereichen unumgänglich. Vordringlich ist hierbei die Brandschutzsanierung mit dem Ziel: sicherheitstechnischer und funktioneller Verbesserungen, sowie der Entfernung der Schadstoffbelastung.
Unser Hauptschwerpunkt liegt auf der grundhaften Erneuerung des Korrosionsschutzes und auf dem Auftragen einer Brandschutzbeschichtung auf der Stahlkonstruktion im Dachstuhlbereich und am Tragwerk der Decke des Ost- und Südflügels.

Unter Berücksichtigung hoher sicherheitsrelevanter Maßnahmen – nach denen u. a. das Betreten der Baustelle nur durch einen Passierschein möglich ist – werden die Mitarbeiter um Herrn Lothar Erdmann ab Anfang Juni Ihren Teil zur Sanierung an diesem einmaligen Objekt beitragen. Wir wünschen viel Erfolg und gutes Gelingen.

 

 

Messe in Dallas erfolgreich – weitere Infos dazu hier

 


Gemeinsam Geschichte gesichert

Zum 01.06. verabschieden wir uns von unserem längjährigen Mitarbeiter Torsten Birke. In den über 19 Jahren der Zusammenarbeit trug er als Geschäftsführer des Thüringer Kirchen- und Denkmalbau und als Bauleiter seinen Anteil zum Erfolg der Bennert Gruppe bei. Herausragende Projekte wie Schloss Plötzkau oder die Markt- und Pauluskirche in Halle stehen symbolisch für das hohe Engagement und die gute Zusammenarbeit, für die wir ihm an dieser Stelle danken. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Berufsweg alles Gute.
Wir begrüßen an dieser Stelle Herrn Steffen Herrlich, der ab Juni in der Niederlassung Wiedemar die Arbeit aufnimmt und in die Fußstapfen von Herrn Birke tritt. Herr Herrlich bringt große Erfahrungen auf dem Gebiet der Sanierung und Denkmalpflege mit. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen ihm für seine Tätigkeit viel Erfolg!

 


Gewölberekonstruktion in Weinkeller

Ein spannendes Projekt beschäftigt zur Zeit die Mitarbeiter unserer Restaurierung. Im Frankfurter Kettenhofweg soll in einem privaten Weinkeller ein Gewölbe rekonstruiert, gefräst, steinmetztechnisch überarbeitet und anschließend eingebaut werden. Bei dem zu konstruierenden Element handelt es sich um ein Kreuzrippengewölbe. Die rechteckige Grundform des Gewölbes erschwert die Einbindung der Diagonalbögen in die Grundform. Die Bennert Gruppe
Mit Hilfe der Programme Auto-CAD und Inventor konnte die steinmetztechnisch sehr anspruchsvolle Konstruktion erstellt werden und besitzt gerade in Bezug auf den Komplettneubau eines solchen Gewölbes Seltenheitswert.

 


Archäologische Grabungen im Hildesheimer Mariendom

Die Bennert Gruppe

Im Jahre 872 erbaut gilt der Dom als ältester Deutschlands. Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieg fiel er dem Bombenangriff auf Hildesheim zum Opfer, nicht aber die alten Gräber der früheren Bischöfe.
Bei unserem Bauvorhaben sind als Vorleistung für die ca. 1200 m² große Bodenplatte im Innenbereich viele Schachtarbeiten zu tätigen, bei denen wir auf einige dieser Gräber trafen. Auf dem nebenstehenden Bild ist das Grab des Fürstbischofs von Hildesheim Jobst Edmund von Brabeck (1619 – 1702) zu sehen, der in der Barbarakapelle des Domes beigesetzt wurde. Neben ihm wurden auch weitaus ältere Herren von ca. 1100 gesichtet. Die Erdarbeiten werden in enger Zusammenarbeit mit den Archäologen durchgeführt.