Die Aiterhofener Pfarrkirche gilt als bemerkenswertes Beispiel romanischer Architektur in Altbayern. Die dreischiffige Basilika, die sich stolz auf einem Hügel erhebt, geht weit über die Dimensionen einer Dorfkirche hinaus.
beteiligte Arbeitsbereiche
Deckungen komplizierter Dachgeometrien
Seltene historische Dacheindeckungen
Ausführungszeitraum
August 2009 - September 2009
Auftragswert (brutto)
27.761,21 €
Ansprechpartner
Hartmut Fabian
Planungsbüro
Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Hans Siegmüller
Nürnberger Straße 249
93059 Regensburg
Maßnahme
- Sanierung der Turmnadel
- dreilagige Lärchenschindeldeckung (150 m²)
- eingebundene Grate
Beschreibung
Die Aiterhofener Pfarrkirche gilt als bemerkenswertes Beispiel romanischer Architektur in Altbayern. Die dreischiffige Basilika, die sich stolz auf einem Hügel erhebt, geht weit über die Dimensionen einer Dorfkirche hinaus. Historiker bezeichnen die im 13. Jahrhundert erbaute Basilika als eine steingewordene Machtdemonstration der Grafen von Bogen, den Erbauern der Kirche. Im Turm der Kirche befindet sich die älteste Glocke in Altbayern aus dem Jahre 1325.
Ein auffallendes äußeres Merkmal ist die mit Holzschindeln gedeckte, achteckige Turmnadel. Bei der Neueindeckung wurden 400 mm Lärchenschindeln in einem Reihenabstand von 12,5 cm auf die hinterlüftete Unterkonstruktion verlegt. Die Dachgeometrie, welche von einem rechteckigen Turmschaft in die oktogone Turmspitze übergeht, erforderte einen Wechsel vom eingebundenen Grat zum wechselseitigen Grat.
Bilder